Elusive Butterfly

2. You might have heard my footsteps
Echo softly in the distance through the canyons of your mind.
I might have even called your name
As I ran searching after something to believe in.
You might have seen me running
Through the long abandoned ruins of the dreams you left behind.
If you remember something there
That glided past you, followed close by gentle breezes.

(chorus)

Tim’s deutscher Refrain:

Ch.: Sorg nicht darüber,
Es tut dir kein weh!
Es bin nur ich, der etwas sucht,
Das ich nicht versteh.
Als ich träume, doch sehr gewundert,
Folg’ ich dem flatternden Schmetterling der Lieb’.

A’s deutsche Nachdichtung:

1. Vielleicht erwachst du morgen,
Deine Sinne schmecken tastend schon das Blau des neuen Tags.
Und als sie wach sind, und bei dir,
Ist dieser Schatten da, ein Grau nur für Sekunden.
Dort, hinter Nebelschwaden,
Ahnst du, ferne noch, das Flattern eines sanften Flügelschlags,
Auch Schritte, dumpf und ohne Ziel,
Die auf der Wiese keinen festen Tritt gefunden.

Ref.: Hab keine Sorgen,
Es tut dir nicht weh!
Es bin nur ich, der etwas sucht,
Das ich nicht versteh.
Mit meinem Netz aus tausend Fragen
Jag’ ich dem Schmetterling der Liebe hinterher.

2. Vielleicht wirst Du es ahnen,
Wer da tastete nach etwas, an das sich zu glauben lohnt:
Es war mein Rufen und mein Schritt,
Sie hallten wider in den Schluchten deiner Seele.
Vielleicht sollst du es wissen,
Wer Ruinen deiner längst verlass’nen Träume noch bewohnt.
Für einen kurzen Augenblick
Kam die Erinnerung heut’ früh, dass ich dir fehle.

(Ref.)

<deutsch>

Dieses Lied von Bob Lind hat Tim im Radio als Instrumental gehört. Er schrieb an den Sender, erfuhr von wem es war, und mochte auch den Text. Natürlich brachte er es uns bei.

In unserem Stamm hat es auch die Funktion eines Begrüßungsliedes. 1991 kam Sebastian K. von einem Jahr in den USA zurück. Seine Gruppe begrüßte ihn mit diesem Lied. 1996 sangen wir es am Bus, als Post 896 mit eintägiger Verspätung (in Neufundland ging die Tür vom Flugzeug nicht zu) auf dem Zeltplatz am Bodensee ankam. (Ja, einige Amerikaner haben tatsächlich geweint.)

Eine besonders nette Begrüßung gab es 1993 auf dem Salzburger Flughafen. Dort kam nämlich Tim an, um uns im Zeltlager zu besuchen. Wir standen Spalier an der Zollschleuse (die von uns aus nicht einsehbar war) und waren jedes mal, wenn sich die Tür öffnete, bereit das Lied zu singen. Nur dass Tim erst etwa der zwanzigste Fluggast war, der durch diese Tür ging. Ich schätze, die restlichen neunzehn Leute haben sich ziemlich gewundert. Genau wie Tim, der ein kleines Begrüßungskommittee erwartet hatte und nicht wusste, dass wir mit der ganzen Gruppe den weiten Weg vom Zeltplatz in Schladming nach Salzburg unternommen hatten.

Noch größer war allerdings Tims Überraschung, als wir am Bahnhof Hermann, den Platzwart unseres Zeltplatzes abholten. Es stellte sich nämlich heraus, dass eben dieser Hermann Tims Pfadfinderleiter war, als Tim als Schüler ein Jahr in Salzburg verbracht hatte. Wir haben selten zwei Leute so sprachlos gesehen. (Nicht, dass uns solche Begegnungen bei Tim wirklich wundern würden…)

Tims Übersetzung des Refrains ist, wenn ich mich richtig erinnere, auch mit österreichischer Hilfe entstanden. Meine Übersetzung des ganzen Liedes entstand als Vorbereitung auf den Liedermach-Workshop, den ich im Lager in Schladming geleitet habe.

<english>

Tim heard this song by Bob Lind on the radio, as an instrumental, actually. He liked it, wrote to the station to find out what it was, and liked also the lyrics when he finally found out.

In Stamm Lörick, the song is often used as a welcome song. In 1991, Sebastian K. returned to Germany after one year in Connecticut. His group welcomed him at the train station with “Elusive butterfly”. In 1996, when Post 896 arrived at the campsite of StW96 at Lake Constance (24 hours late, after the door of their plane would not close for hours in Newfoundland), we sang this song at the bus to say hello. (Yes, we saw some of the Americans cry.)

A particularly nice welcome happened in 1993 at Salzburg Airport: Tim arrived there to visit us in our summer camp. We stood, carefully aligned, with our guitars at the customs door (we could not see through), ready to welcome Tim with the song as soon as he would pass. But, as Tim is always late, about 19 people came before him, wondering quite a bit about the big hello we were making for them. When Tim finally arrived, it was a kind of surprise for him, too, because we hadn’t told him that we would come with the whole group all the way from Schladming to Salzburg to welcome him.

But imagine his surprise growing beyond all bounds when we met the man responsible for our campsite, Hermann. It turned out that Tim and Hermann knew each other! Actually, Hermann was Tim’s scoutmaster when Tim had spent a year at school in Salzburg. We never saw people more stunned than the two of them in this situation. (Well, I don’t claim that anybody was surprised that things like this happen to Tim…)

If I remember correctly, Tim completed his German version of the chorus with the help of Austrians. My translation of the whole song was written in preparation for the same 1993 summer camp where I had a songwriting workshop.

DISCLAIMER: This file represents the interpretation of the song as it is sung at “Scouting the World”. Its only purpose is the documentation of “Scouting the World” for the members. In particular, it is intended that the format is difficult to print.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *