STW 1994 Bericht – Report

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Highlights: Flug (Düsseldorf – Chicago – Minneapolis) — zwei Tage im Haus am See – Wasserski — Camp Phillips bei EauClaire,WI — Autofahrt nach Jackson Hole,WY — Yellowstone — Grand Tetons — Mehrtages Hike — Devils Tower — Badlands

Vorgeschichte

(Ich bin ein Musikaner..)

Wir haben ihn erlebt, den Traum vieler Pfadfinder: einmal in die Staaten, an einem amerikanischen Pfadfindercamp teilnehmen, in der absoluten Wildnis einige Tage völlig auf sich gestellt sein und wandern.
Alleine wären wir wahrscheinlich nie auf so eine Idee gekommen und hätten es nie gewagt, wäre da nicht ein amerikanischer Pfadfinder gewesen, der in Deutschland ein paar Semester Jura studieren wollte, bei uns Anschluß fand und unsere Pfadis mitleitete. Bei Tim Scott hatten wir ersten Kontakt mit der amerikanischen Kultur. Vor allem im Lager zog er alle mit seinen Pfannkuchen mit Arhornsirup und seinen “urdeutschen” Liedern (“Ich bin ein Musikaner und komm aus Schwabenland…”), sowie Gruselgeschichten in seinen Bann.

Als schließlich sein Studium beendet war, kehrte er zurück in die Staaten, wobei der Kontakt aber nicht abbrach. Zwei Jahre später besuchte er uns in einem Sommerlager und ermunterte uns einen USA-Besuch zu planen. Wir als Leiterrunde waren natürlich von der Idee begeistert, obwohl Auslandsreisen für uns absolutes Neuland waren (mal abgesehen von österreich!). Was war mit Zuschüssen, Versicherung, Programm und der ganzen Arbeit der Vorbereitung?!.

Aber der Enthusiasmus siegte, und wir begannen mit den Vorbereitungen, während Tim die Planungen jenseits des großen Teiches in die Hand nahm, was unsere Arbeit sehr erleichterte.

Vorbereitung

(Fundraising leicht gemacht)

Wer sollte nun mit auf die große Reise? Und was sollte später daraus werden?
Wollten wir nur eine USA-Tour oder sollte sich ein regelmäßiger Austausch daraus entwickeln? Wir beschlossen, es als Anfang einer deutsch-amerikanischen Partnerschaft zu sehen und daraus möglichst einen festen Austausch zu machen.
Von den Amerikanern wurde geplant, daß wir eine Woche an einem amerikanischen Zeltlager teilnehmen, danach eine Woche in Familien verbringen zum Englisch sprechen und Kultur erfahren und schließlich im 2000km entfernten Wyoming eine Wildniswanderung machen.
Wir beschlossen, auf eine solche Tour erst mal nur unsere Rover ab 16 Jahren mitzunehmen, zumal dann noch genug Platz für alle interessierten Leiter blieb. Continue reading